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Nationalturner- und Ringerriege STV Luzern

Josef Bärtschi

Obermatt 4

6014 Littau-Luzern

 

 

 

 

92665

 

 
 
 

WSC_2013

 

Sieg durch Willisau vor dem Gast aus Götzis

 

Bereits zum 27. Mal wurde am 10. August 2013 der Waldstättercup ausgetragen. Das Turnier wird alle Jahre als Standortbestimmung für die Mannschaftsmeisterschaft rege genutzt. Mit neun Mannschaften darunter Götzis (Österreich), war das Turnier sehr gut besucht. Eine Bereicherung war sicher auch, dass mit RC Winterthur/Freiamt und TV Ufhusen/Willisau auch zwei gemischte Vereine starteten.

 

Gespannt war man dieses Jahr auf die neuen „Regeln“. Nach dem Entscheid vom IOC im Februar dieses Jahres, das Ringen im Jahre 2020 aus dem Olympischen Programm zu nehmen, hat den Internationalen Verband (FILA) dazu bewogen, tiefgreifende Neuerungen zu machen. Neben diversen Änderungen wurde das Regelwerk angepasst.

Am Vormittag wurden die Kampfrichter sowie die Trainer der Nationalligaclubs durch den Kampfrichterchef in das neue Regelwerk eingeführt. Das detaillierte Regelwerk ist auf www.ringen.ch ersichtlich.

Nach der Vorrunde führte Einsiedeln in der Gruppe A mit 8 Punkten und Hergiswil mit 6 Punkten in der Gruppe B. In der Halbfinalrunde standen sich Hergiswil und Götzis, sowie Einsiedeln und Willisau gegenüber. Der erste Kampf, stand am Schluss 14 zu 14 Punkte, da aber Götzis einen Schultersieg mehr auf dem Konto hatte, qualifizierten sie sich für den Final. Der zweite Kampf entschied Willisau zu seinen Gunsten und qualifizierte sich ebenfalls für den Final. Der Final war äusserst spannend und Willisau konnte am Schluss noch zulegen und so stand es ebenfalls 14 zu 14 Punkte. Doch dieses Mal hatte Willisau einen Schultersieg mehr auf dem Konto, so gewann Willisau den 27. Waldstättercup in Horw.

Ebenfalls ging der Ringensport im Allgemeinen, an diesem Wettkampf als Sieger hervor, da die neuen Regeln nach Meinung der Ringerfachleute, die Kämpfe attraktiver und schneller machten. Den Kampfrichtern gilt ein grosses Kompliment, wie sie die Regeln bereits recht gut umsetzten. Bis zur Mannschaftsmeisterschaft sitzen die Regeln bestimmt bei jedem Kampfrichter und das Ringen kann dabei nur gewinnen.

 

Alois Bissig